Nicht jede Terrasse verträgt dasselbe Verfahren. Betonstein, Naturstein, Keramik, Holz und beschichtete Oberflächen reagieren unterschiedlich auf Druck, Wärme und Chemie. Bevor die gesamte Fläche bearbeitet wird, sollte das Verfahren an einer unauffälligen Stelle getestet werden.
Material und Zustand bestimmen
Prüfen Sie lose Platten, beschädigte Fugen, Abplatzungen, Beschichtungen und angrenzende Bauteile. Bei Naturstein muss zusätzlich geklärt werden, ob säureempfindliche Bestandteile vorhanden sind. Ungeeignete Reiniger können dauerhafte Flecken verursachen.
Schonend beginnen
- Möbel und lose Gegenstände entfernen.
- Fläche gründlich abkehren.
- Mit Wasser und mechanischer Bürste an einer Teststelle beginnen.
- Nur bei Bedarf ein passendes Reinigungsmittel einsetzen.
- Gelösten Schmutz aufnehmen und Fläche kontrolliert nachspülen.
Hochdruckreiniger richtig einsetzen
Zu hoher Druck, geringer Abstand und ein harter Punktstrahl können Oberflächen aufrauen und Fugen ausspülen. Dadurch verschmutzt die Fläche später möglicherweise schneller. Arbeiten Sie mit geeignetem Aufsatz, ausreichendem Abstand und gleichmäßigen Bewegungen. Empfindliche Materialien sollten nicht ohne Herstellerfreigabe bearbeitet werden.
Fugen anschließend kontrollieren
Nach der Reinigung müssen ausgespülte oder beschädigte Fugen passend zum Aufbau ergänzt werden. Das verwendete Fugenmaterial muss zu Belag, Unterbau und Entwässerung passen. Einfach irgendeinen Sand einzukehren ist nicht bei jeder Fläche die richtige Lösung.
Grünbelag vorbeugen
Laub regelmäßig entfernen, Entwässerung freihalten und dauerhaft feuchte Bereiche beobachten. Schatten und Staunässe begünstigen neuen Bewuchs. Eine gute Pflege kann die Abstände zwischen Grundreinigungen verlängern.
Häufige Fragen
Kann jeder Pflasterstein mit Hochdruck gereinigt werden?
Nein. Oberfläche, Beschichtung, Fugen und Zustand müssen berücksichtigt werden. Herstellerhinweise und eine Testfläche sind wichtig.
Warum wird Pflaster nach der Reinigung schneller grün?
Eine aufgeraute Oberfläche, ausgespülte Fugen, Schatten und Feuchtigkeit können neuen Bewuchs begünstigen.
Darf Reinigungswasser in den Gully laufen?
Das hängt von Verschmutzung, Reinigungsmittel und örtlichen Vorgaben ab. Schmutzwasser darf nicht unkontrolliert in Gewässer oder Regenabläufe gelangen.